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Immobilienmarkt in Deutschland

Den Traum von den eigenen vier Wänden bekommt früher oder später fast  jeder. Es gibt viele unterschiedliche Beweggründe dazu, ein Haus und ein Grundstück in seinem Besitz haben zu wollen, eine Immobilie sein eigen nennen zu dürfen. Einige streben Unabhängigkeit an, und wollen das monatlich für die Miete ausgegebene Geld endlich im Sinne der eigenen Sache auszahlen. Die anderen wollen vorsorgen, damit sie auch im hohen Alter angenehme Zeiten in ihrem Eigentum verbringen können. Für die Dritten ist die Familiengründung ausschlaggebend – wenn mal eine Richtige gefunden ist und ein Job auch nicht fehlt, spricht nichts mehr dagegen, mit dem ausgewählten Ort festere Bindung zu schließen und „Wurzeln zu lassen“.
Bei dem Immobilienkauf entscheiden sich einige, diese zu ihrem Eigenheim zu machen, die anderen dagegen sehen die neuerworbene Liegenschaft als sichere Kapitalanlage und vermieten sie.
Die Nutzung als Eigenheim
Fast die Hälfte der über 36 Mio. Privathaushalte sind Eigentümer an Grundstücken und Wohnungen. Eine eigene Immobilie zu haben ist ein teures Unterfangen, was den Eigentümer das ganze Leben lang finanziell bindet. Laut Statistiken ist die finanzielle Belastung der Eigentümer in den ersten 15 Jahren nach dem Erwerb der Immobilie viel höher als die eines Mieters. Danach aber verkehrt es sich ganz ins Gegenteil – je mehr Jahre vergehen, desto niedriger wird die finanzielle Belastung, der Vermögensvergleich fällt diesmal deutlich zugunsten des Eigentümers aus. Die Preise für Immobilien steigen jedes Jahr und die Mietkosten steigen mit – durchschnittlich um 2,5 % pro Jahr. Dementsprechend wird ein Mieter für die Wohnung, die ihn heute 500 € monatlich an Miete kostet, in zehn Jahren rund 625 € pro Monat ausgeben müssen. Wenn man den für 30 Jahre ausgegeben Mietbetrag ausrechnen würde, käme man auf 275 000 € - eine Summe, die sinnvoller in die eigene Immobilie investiert werden könnte.
Wenn der Mieter irgendwann mal älter wird und in Rente geht, wird er einen immer höheren Anteil seiner Rente nur für die Miete ausgeben müssen, da es nicht zu erwarten ist, dass die Rentenerhöhung mit den Mietsteigerungen im Schritt bleibt.
Immobilie als Kapitalanlage
Eine zu vermietende Immobilie ist vor allem ein Renditeobjekt. Es ist also sehr wichtig, dass die Einnahmen aus der Immobilie hoch genug dafür sind, das eingesetzte Kapital ausreichend zu verzinsen. Aber nicht nur die Rendite, sondern auch die Lage des Objekts ist in hohem Maße entscheidend, ob die Investition erfolgreich wird oder nicht. Daher gilt: „man kaufe das schlechteste Haus in der besten Lage“. Die Immobilie heißt nicht zufällig im-mobil, also unbeweglich: die Lage des Objekts wird sich nie ändern, der baulicher Zustand aber schon. Die gute Lage zeichnet sich vor allem durch die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel, Einkaufsmöglichkeiten, Schulangebot und Infrastruktur, des weiteren ist es wichtig, welche kulturellen Einrichtungen und Erholungsmöglichkeiten es in der Nähe gibt.


Quelle:

Hölting, Michael: WISO Immobilienfinanzierung . 4.Auflage, Frankfurt 2005

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